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Über den Film

Das Entstehen der Film-AGMusculusDas Abi-TeamDie Kunst des SpickensKonzeptionVorbereitungDas NeueBeteiligteKlasse, und was lernen wir jetzt daraus?AnekdotenAusblickMitwirkende

Das Entstehen der Film-AG

...geht im Großen und Ganzen zurück auf zwei Köpfe: Daniel und Daniel.
Zwar gibt es viele Unterschiede, die eine enge Zusammenarbeit nicht sofort vermuten lassen würden, aber gerade diese sorgen eben auch dafür, dass sie sich prima ergänzen: was der eine nicht bringt, hat der andere auf Lager.
Und schlussendlich scheint ihnen eine Maxim doch auch gemein: Nicht ohne mein geliebtes Chaos!
Fast könnte man meinen, sie versuchten sich darin gegenseitig zu übertrumpfen, um es schließlich mit einer abgedrehten Idee zu verfeinern und den anderen damit schier in den Wahnsinn zu treiben, aber Dank ihrer ausgeprägt vorhandenen Debattierfreude haben sie es letztendlich trotzdem geschafft, das Projekt nicht jenseits der Grenzen des allgemein verständlichen Humors zu schießen.

Musculus

Musculus..., die erste filmische Zusammenarbeit von Daniel Wolf und Daniel Frei, fand im Jahr 2000 im Rahmen eines Seminarfachs statt, in dem die Rolle digitaler Spezialeffekte im Film in einem Kurzfilm demonstriert werden sollte.
Dafür übernahm Daniel Wolf die Rolle des Regisseurs, Daniel Frei spielte die Hauptrolle.
An ein Drehbuch dachte hierbei allerdings zunächst keiner, und so wurde es ein Bisschen beim Dreh und ein Bisschen danach noch verfasst, aber daran störte sich niemand ernsthaft.
Jedenfalls war mit diesem Projekt der Grundstein für die Zusammenarbeit von Daniel Wolf & Daniel Frei gelegt.

Das Abi-Team

AbiTeam... folgte nicht viel später und war, wie der Titel schon vermuten lässt, ein Abi-Film. Mit den Erfahrungen von Musculus im Hinterkopf war es schon viel einfacher, sich im Aufgabendschungel, den ein Filmprojekt immer dar- und der das Organisationstalent der Macher auf eine harte Probe stellt, zurechtzufinden, dafür kamen neue Schwierigkeiten hinzu:
AbiTeamWie um Gottes Willen schreibe ich ein Drehbuch und wie schaffe ich es bloß, meine zahlreichen Darsteller gemeinsam vor die Kamera zu bringen?
Das Drehbuchthema wurde schließlich großteils doch noch einmal aufgeschoben, die Darsteller zusammen zu halten erwies sich jedoch als unvermeidbar.

Die Kunst des Spickens

Die Kunst des SpickensNachdem das Abi-Team im Kasten und die Mitwirkenden von der Schule gegangen waren, musste sich Daniel Frei mit einem Jahr Nichtstun rumschlagen, während Daniel Wolf seinen Zivildienst ableistete. Dabei wurde beiden schnell klar: Also das kann es nicht sein, ein Projekt muss her!
Und so wurde die Film-AG im Schuljahr 2002/03 ins Leben gerufen.
Trotz groß angelegter Werbeaktion in der Schule meldeten sich jedoch nur wenige (drei) Teilnehmer und so wurde aus dem ursprünglich geplanten Projekt "Hollywood" (ein abendfüllender Spielfilm) langsam ein Kurzfilm.
Die Kunst des SpickensNaja, eigentlich war "Die Kunst des Spickens" als Übungsprojekt für "Hollywood" angelegt worden und hieß zu diesem Zeitpunkt auch noch "Die Kunst des richtigen Jointdrehens" (keiner weiß heute noch, wie dieser Arbeitstitel entstand), jedenfalls machten sich Dan & Daniel dann auch bald zum ersten Mal ans zünftige Drehbuchschreiben und bemerkten dabei zwei Dinge:
Erstens: das macht ja sogar Spaß!
Und zweitens: Das "Kurzfilmprojekt" wird auf jeden Fall umfangreicher!
Und somit verschwand "Hollywood" (vorerst) aus der Welt und die Zeit des Recherchierens im Internet sowie bei Freunden und die Phase des mühsamen Selektierens begannen.

Konzeption

Nachdem schließlich auch irgendwann feststand, welche Ideen nun wirklich geeignet waren, ging es an die Ausarbeitung des weiteren Konzepts des Films.
Ursprünglich sollte der ganze Witz des Films daraus entstehen, dass er ätzend langweilig und monoton einschläfernd sein und nur durch den Kontrast zum Thema wirken sollte.
Gott sei Dank haben es Dan & Daniel dann aber doch nicht geschafft, ihren kreativen Übermut zurück zu halten, so dass sich in die Geschichte doch nach und nach ein oder zwei Gags eingeschlichen haben.
Damit brachen sie zwar mit dem ursprünglich geplanten Aufbau, vermieden es aber, den Zuschauer wirklich zu langweilen.
Denn das wäre ursprünglich der Plan gewesen.
Verdreht?
Aber nicht doch.

Vorbereitung

Die Kunst des SpickensAls die Mitglieder der Film-AG feststanden - Christiane Faller, Bianca Kienle und Natalie Hausmann -, begab sich das Team in die erste entscheidende Phase des Films, die Pre-Production, welche sich von September 2002 bis Februar 2003 hinzog. Dabei wurde nicht nur mit der Organisation sondern auch mit der näheren Konzeption begonnen, sprich anhand von alten 40er-Jahre-Goofy-Filmen der komische Kurzfilm und mit Lehrfilmen aus der Kreisbildstelle der langweilige Lehrfilm analysiert. Dabei entstanden Hauptideen wie zum Beispiel der Vergleich richtig - falsch (Dank hierbei an Familie Groß und Familie Klein, an deren Beispiel die richtige Ernährung demonstriert wurde).
Stil und optische Mittel wurden ausfindig gemacht, um so authentisch wie möglich den Zuschauer langweilen zu können.

Das Neue

... am Film ist im Vergleich mit seinen Vorgängern, dass unser Qualitätsfanatiker Daniel W. sehr stark auf die technischen Details geachtet und damit oftmals die ahnungslos wartenden Statisten vor einen echten Nervenbelastungstest gestellt hat.
Der Ton ist durch die Verwendung von externem Mikrofon, Mischpult und Rekorder bei allen Aufnahmen sehr sauber und schließlich waren auch Beleuchter da, die sich schon bei diversen Theateraufführungen der Schule einen bestimmten Ruf verdient hatten...
Die Kunst des SpickensDieser Film ist auch der erste der zwei Macher, der ein richtiges Drehbuch bekommen hat (22 Seiten bei 15 Minuten Film) und der einen an die Beleuchter angepassten Drehplan erhielt.
Übrigens wurde der Film fast komplett stumm gedreht, Manfred spricht nur zwei Sätze, Sandra hält mit einem einzigen, noch dazu aus dem Off, dagegen.
Dafür begleitet uns der Bass des beinahe allgegenwärtigen Sprechers Christian Wingenfeld durch die verschiedenen Szenen.

Beteiligte

Hier gebührt natürlich zuallererst den Mitgliedern der Film-AG Dank: Christiane, Bianca und Natalie. Sie waren und blieben vom ersten Moment an mit dabei, bastelten Plakate, halfen, zu fünft eine Kinonacht zur Finanzierung zu veranstalten, verloren trotz aller Strapazen nie die Lust und ließen die beiden Daniels an ihrem umfangreichen Wissen über Mittelerde teilhaben.
Danke für alles. (Naja, die Portion Mittelerde hätte etwas kleiner ausfallen können - aber man kann nicht alles verlangen ;-) ) Desweiteren ist die herausragende Leistung der Musiker zu nennen (auf deren Mitwirkung bei weiteren Projekten Daniel und Dan natürlich hoffen).
An dieser Stelle sollte auch das Engagements des Fördervereins des Einstein-Gymnasiums Kehl erwähnt werden, der durch seine Unterstützung den Rest der Finanzierung sicher stellte.
Sämtliche Musik, die im Film zu hören ist, stammt aus der Feder des Multitalents Martin Helfer, die Stimmen dazu gab beim "Blitter"-Spot Katrin LeProvost, im Abspann sind Phillip Nussbaum, Katrin, Lena Müller, Edina Hadzalic und Jan Haßler zu hören.
Quastenflosser EugenAußerdem muss hier natürlich auch Catarina Dudek erwähnt werden. Sie ist die Schöpferin unseres geliebten Quastenflossers Eugen, von dem sie akribisch genaue Perspektivzeichnungen anfertigte. Sie steckt auch hinter Manfreds Schreibgeräusch, dem Quietschen des Reißnagels und sämtlichen anderen (fast 100) Geräuschen, die im Film zu hören sind. (Da sie natürlich viel zu bescheiden ist, sich selbst zu erwähnen, wurde dieser Absatz gegen ihren Willen von Daniel W. eingefügt.)
Bevor dieser Abschnitt zum längsten des ganzen Textes wird, verweisen wir auf die vollständige Liste der Mitwirkenden unten. Die meisten der rund 50 Personen hätten hier wohl eine ausführliche Würdigung verdient - und wenn nur dafür, dass sie ein oder mehrere Tage freiwillig mit der Ausführung von Anweisungen wie "hochschauen - runterschauen - weiterschreiben" verbracht haben.

"Klasse, und was lernen wir jetzt daraus?"

Neben unbezahlbarer Praxiserfahrung haben unsere beiden Chaoten wohl vor allem eins gelernt: sich im Chaos zurechtzufinden, Systeme einzusetzen, um es in den Griff zu bekommen (vielleicht entsteht hier ja schon das nächste Projekt: "Richtig agieren im Chaos - für Anfänger und Fortgeschrittene"?).
DTMFSyncEines dieser Systeme, das im Endeffekt zwar leider doch nicht funktioniert hat aber zeigt, dass wirklich keine Mühen gescheut wurden, um Ordnung in die Geschichte zu bringen, war die Entwicklung des so benannten DTMFSync. Diese volldigitale Klappe sollte dazu dienen, jede Aufnahme durch ein spezielles Tonsignal dem Drehbuch zuzuordnen und automatisch zu synchronisieren.
Naja, wie dem auch sei, jedem potentiellen Filmemacher wollen die zwei auch noch folgenden Tipp geben: sammelt Schrottaufnahmen, schmeißt nichts weg, lasst am Anfang und Ende jeder Aufnahme das Band viel länger laufen als es Euch interessant erscheint, sonst werdet Ihr beim Schnitt merken, dass Euch all dieser Mist fehlt...
Und: Achtet trotz Eurem natürlichen Drang nach Durcheinander auf Anschlussfehler, das verhindert lästiges Nachdrehen.

Anekdoten

Die erste systematische Verplanung entstand, als entschieden wurde, dass die zwei Hauptrollen Manfred und Sandra heißen sollten und nicht - wie ursprünglich geplant - Manfred und Christof.
Aus diesem Grund wurde per PC im Drehbuch jedes "Christof" durch "Sandra" ersetzt, was neuartige Grammatikkonstruktionen wie "Sandra dreht sein Vesperbrot um" schuf.
VesperbrotApropos Vesperbrot: Wer möchte gerne mal versuchen, 10mal hintereinander in ein mit Edding beschriebenes, nicht wirklich saftiges Lidl-Feinschmecker-Hamburger-Brötchen mit nichts als einem frischen Salatblatt dazwischen zu beißen und dabei genussvoll in die Kamera grinsen?
Nicht nur diese sondern auch andere Qualen mussten unsere Hauptdarsteller auf sich nehmen und ließen sich zum Beispiel für die Schwitzszenen unzählige Male mit einem Blumenwasserzerstäuber "Schweiß" ins Gesicht sprühen.
Also von wegen: Schauspielerei gleich Traumjob.
Hollywood, wir kommen...

Catarina Dudek
(und ein paar Ergänzungen von Daniel Wolf)



Ausblick

Seit der ersten Version dieses Textes (Anfang 2004) ist einige Zeit vergangen. Wir (die beiden Daniels) haben inzwischen studiert und Berufe ergriffen, die beide nichts mit Filmen zu tun haben. 2007/2008 haben wir zusammen mit Catarina Dudek Flexxxibility, einen kurzen Ein-Personen-Sketch über eine Telefon-Hotline gedreht. Bisher hatten wir noch keine Zeit für ein Nachfolge-Projekt - aber wer weiß?...



Mitwirkende

Regie DANIEL WOLF
Produktion DANIEL WOLF
DANIEL FREI
Produktionsassistenz CHRISTIANE FALLER
BIANCA KIENLE
NATALIE HAUSMANN
Sprecher CHRISTIAN WINGENFELD
Sandra CHRISTIANE FALLER
Manfred DANIEL FREI
Lehrer BEATRIX WENZEL
NICOLE SAIER
JOACHIM KERN
JOCHEN DÖRR
Schüler ÖZGÜR AKBAL
ANNE-SOPHIE BARREAU
SIBYLLA CLAUS
JAN-CHRISTOPH DETERING
CATARINA DUDEK
SVEN FERBER
RAMONA FISCHER
AMELIE FREI
JAN HASSLER
JULIA HASSLER
SILVIA HAUER
STEFANIE HAUER
NATALIE HAUSMANN
CHRISTOPH HEIDT
LISA HEIZMANN
SARAH HEIZMANN
MARTIN HELFER
SIMON JOCKERS
BIANCA KIENLE
ROLAND KLUG
HANNA KÖHRLE
SEBASTIAN LEJEUNE
FRANK LUTHARDT
SIMONE MARZLOFF
ANJA MÜLLER
FABIAN ROGER
FRITJOF SCHÄFER
VICTORIA STOBE
NATALI TOPIC
HENDRIK WANDRES
Kamera DANIEL WOLF
ROLAND KLUG
Musik MARTIN HELFER
2D-Design für Eugen,
den Quastenflosser
CATARINA DUDEK
Design für Naoko,
das Manga-Modell
BIANCA KIENLE
Animationen und Ton DANIEL WOLF
Maske VICTORIA STOBE
CATARINA DUDEK
SIMONE MARZLOFF
Licht MUNIR GEORGES
HENDRIK WANDRES
Geräusche CATARINA DUDEK
"Don't Have To Be 3D" KATRIN LEPROVOST
Musik: MARTIN HELFER
Text: DANIEL WOLF
"The Art Of Cheating" PHILIPP NUSSBAUM
KATRIN LEPROVOST
EDINA HADZALIC
LENA MÜLLER
JAN HASSLER
Musik: MARTIN HELFER
Text: DANIEL WOLF

Foto
Klasse Film!
Tobias L. aus Forst

Die Kunst des Spickens - hier gibt es den Film, den Soundtrack, Wallpapers und vieles mehr zum kostenlosen Download. Ein Muss für jeden Schüler! (Und für jeden, der es einmal war.)